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Kapelle St. Sebastian im Mittelalter

1467, zwei Jahre nachdem Jakob von Ems von Herzog Sigmund den Oberdorfer Turm als Lehen erhalten hatte, ließen Jakob und sein Bruder Hans an der Stelle des heutigen Hauses Kirchgasse Nr. 6 ein Gotteshaus errichten. Die am 26. Juni 1469 geweihte, mit drei Altären ausgestattete Kapelle befand sich außerhalb des eigentlichen Turmareals, war mit ihm aber zumindest späterhin durch einen unterirdischen Gang verbunden. 1676/77 ersetzte ein Neubau das spätmittelalterliche Gotteshaus.
Die Kirchenstifter richteten 1471 an ihrer Kapelle eine Kaplanei ein. Der Kaplan musste im Oberdorf täglich eine Messe lesen, allerdings zu einer Zeit, zu der er den Gottesdienst in St. Martin nicht beeinträchtigte, ebenso jeweils freitags eine Seelenmesse. Außerdem war er angehalten, an den Festtagen in St. Martin die Messfeiern mitzugestalten.

Siehe auch: St. Sebastian - Geschichte


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Literatur

NIEDERSTÄTTER, Alois: Dornbirn im Mittelalter. In:
Werner Matt, Hanno Platzgummer (Hrsg.):
Geschichte der Stadt Dornbirn, Band 1, 2002.