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Kunst im Mittelalter

Nur einige wenige Kunstwerke aus dem Mittelalter und den ersten Jahrzehnten der frühen Neuzeit haben den nachhaltigen Strukturwandel seit dem 18. Jahrhundert überdauert. 

Das bedeutendste Objekt ist die in der Kapelle Maria Schnee in Kehlegg befindliche Madonna mit Kind. Sie wird der Werkstatt Hans Multschers zugeschrieben und dürfte um 1470 entstanden sein. Möglicherweise gehörte die Figur ursprünglich zu einem gotischen Flügelaltar in St. Martin. Ebenfalls in die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts wird der Körper des Kruzifixes in der Kehlegger Kapelle datiert. Eine um 1510 geschaffene, 1,50 Meter hohe Statue des hl. Martin, die über Wolfurt ins Vorarlberger Landesmuseum gelangte, könnte auch Dornbirner Herkunft sein.  Als Relikte aus der mittelalterlichen Oberdorfer Kapelle erhielten sich eine Glocke mit der Jahreszahl 1464, heute Totenglocke der Oberdorfer Pfarrkirche, zwei Heiligenstatuen (hl. Barbara aus dem dritten Viertel des 15. Jahrhunderts, hl. Wolfgang, gefertigt um 1500), die Totenschilde Burkhards († 1536) und Christophs von Ems († 1549), den der Bregenzer Hieronymus Geser schuf, sowie das Holzepitaph Sybillas von Riedheim († 1557), der Frau Hans II. von Ems.  

Bei Fragen und Anregungen: stadtarchiv@dornbirn.at


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Literatur

NIEDERSTÄTTER Alois: Dornbirn im Mittelalter. In: Werner Matt, Hanno Platzgummer (Hrsg.):
Geschichte der Stadt Dornbirn, Band 1, 2002.

Bild

"Kehlegger Madonna" um 1470