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Maria Magdalena im Ebnit

Maria Magdalena im Ebnit

Die zweitälteste geistliche Einrichtung auf heutigem Dornbirner Gemeindegebiet befindet sich im Ebnit, wo 1351 erstmals ein Klösterchen des Paulinerordens erwähnt wird, das 1377 noch bestand, vermutlich aber gegen Ende des 14. Jahrhunderts abging. In weiterer Folge existierte im Ebnit eine Kapelle unter dem Patronat der Herren von Ems, die zuerst der Pfarre Lustenau und von 1491 an der Pfarre Hohenems unterstand. Als erster namentlich bekannter Ebniter Kaplan wirkte Hans Kaufmann aus Luzern.

Es stand damals schlecht um die Kapelle zur hl. Maria Magdalena. In den achtziger und neunziger Jahren des 15. Jahrhunderts kamen die Ebniter mehrmals in Konstanz mit Petitionen zur Erlaubnis von Almosensammlungen ein. 1483 war von einem Neubau die Rede. Vermutlich hatte das Kirchlein durch einen Brand schweren Schaden genommen. Zu allem Überfluss wurde das Gotteshaus 1508 wiederum eingeäschert. Von einer Pfarrei Ebnit ist erstmals 1594 die Rede.


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Literatur

NIEDERSTÄTTER, Alois: Dornbirn im Mittelalter. In:
Werner Matt, Hanno Platzgummer (Hrsg.):
Geschichte der Stadt Dornbirn, Band 1, 2002.

Ebniter Kelch, 1601