Die Alarmierung

1878 stellte der Vorarlberger Gauverband an die Bezirkshauptmannschaften das Ansuchen nach einer einheitlichen Alarmierung bei Bränden. Nach seinen Vorstellungen sollte die Alarmierung folgendermassen vor sich gehen: In jenem Viertel, wo der Brand ausgebrochen ist, sollte mit den Glocken geläutet, in den anderen Vieteln mit dem Alarmhorn Nachricht gegeben werden. Doch musste immer wieder festgestellt werden, dass das Alarmierungssystem mangelhaft funktionierte - etwa im Herbst 1890 bei einer nächtlichen Alarmierung im Hatlerdorf. Nach einem Brand im Jahr 1894 im Haus von F.M.Rhomberg wurde beschlossen, eine Eingabe an die Gemeindevorstehung zwecks genauer Einhaltung der nächtlichen Alarmierung durch Glockenläuten zu machen. Bei Ausbruch des Brandes sollten anfänglich in allen Vierteln die Glocken geläutet werden, danach nur in jenem, wo der Brand ausgebrochen war.

Innerhalb des Vereins wurde auch die elektrische Alarmierung diskutiert. 1913 empfahl Bürgermeister Engelbert Luger die Ausarbeitung eines neuen Alarmierungsplanes, bei dem die elektrische Alarmierung eine Rolle spielen sollte. Am 24. Jänner 1914 sich ein Komitee, das sich mit Fragen der Brandalarmierung auseinandersetzte.

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