Aufbau und Organisation

Für die freiwillige Feuerwehr waren die in der Feuerpolizei- und Feuwehrordnung für Vorarlberg vom 18. Februar 1888 enthaltenen Bestimmungen massgebend.
In den Anfangsjahren gleiderte sich der Verein in zwei Abteilungen (Rotten): die Steigermannschaft und die Spritzenmannschaft. Jede Rotte hatte ihren eigenen Rottenführer. Die Rotten zerfielen in Sektionen, an deren Spitze wieder die einzelnen Sektionsführer standen. Neben den beiden Rotten gehörte der Feuerwehr auch eine unter Leitung eines eigenen Führers stehende Wachmannschaft an.
Später setzte sich die Feuerwehr aus vier Hauptabteilungen zusammen: der Steiger-, Spritzen-, Schlauchleger- und Wachmannschaft. Jede Rotte bestand wieder aus einzelnen Sektionen und hatte ihren eigenen Obmann. Die Zuteilung zu den Rotten und Sektionen erfolgte im Einvernehmen mit den Rottmeistern durch den Hauptmann.

Dem Ansuchen von Gemeinderat Josef Luger zur Errichtung einer Feuerwehr-Sektion in Haselstauden entsprach die Feuerwehr am 19. Jänner 1890. Doch ließ der schlechte Übungsbesuch im 4. Bezirk öfter die Frage nach der Existenzberechtigung des 4. Zuges aufkommen - so 1929 und 1937, wo eine Diskussion über die Eingliederung in den 1.Zug geführt wurde.
Im September 1923 beschloss der Ausschuß einstimmig die Bildung von Löschzügen, doch zögerte sich ihre Einführung bis Juni 1925 hinaus. Es mussten neue Dienstvorschriften und Statuten ausgearbeitet werden, die Chargenbezeichnungen wurden in Rottenführer, Löschmeister und Brandmeister umgeändert.

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