Autor:

Laurin Peter

Rodeln

Rodeln als Freizeitsport schon im 19. Jhdt; als Breitensport ab 1900 nach dem Bau der Kehleggerstraße; 1902: Preisrodeln auf der Strecke Kehlegg – Oberdorf

Von 1928 bis 1937: Dornbirner Rodelrennen als bedeutendstes Rodelrennen Vorarlbergs.

Rodelclub Dornbirn

1953: Gründung des Rodelclubs Dornbirn; Starts zunächst hauptsächlich im Bodenseeraum; große Probleme beim Training (Bahn; Witterung); erste Erfolge durch Ernst Rohner, Heinrich Kaufmann und Edgar Rohner (2-facher öst. Jun.meister; 4. Rg. Weltcup).

Ab Beginn der 1980-er Jahre laufend Verbesserungen an der Bahn in Ammenegg (ständige Investitionen in die Infrastruktur; moderne Zeitnehmung; Schneefräse; Lautsprecheranlage); 1980: insgesamt 24 Rennen; ab 1983: jährlich bei entsprechender Witterung „Internationaler Frühjahrspokal der Stadt Dornbirn“; nationale Erfolge im Nachwuchsbereich durch Jürgen Moosmann, Markus Lutz, Markus Schwendinger.

1989: Austritt mehrerer Athleten und Funktionäre; kaum mehr Naturbahnrodler

Ab Ende der 90-er Jahre Erfolge im Naturbahnrodeln bzw. Tourenrodeln: öst. Meistertitel für Christian, Maria und Monika Wohlgenannt bzw. Benno Kalb.


Sportrodelclub Gütle

Gründung 1989; Bahn im Bereich Bödele-Langwies

Erfolge auf nationaler Ebene durch Markus Lutz (12. Rg. Jun.-EM 1990), Tanja Kohler, Belinda Bazzanella (16. Rg. Jun.-EM 2001), Daniel Schwendinger, Melanie Zündel; öst. Meistertitel für Thomas Greber, Harald Kaufmann und Johann Greber mit dem Hornerschlitten.

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Bild:

Die erfolgreichsten Rodler des Sportrodelclubs Gütle: Markus Lutz

Literatur:

Dornbirner Schriften Nr. 32
S. 146-149