Die Dornbirner Messe

Da das Raumangebot im Zentrum der Stadt nur sehr beschränkt erweiterbar war, musste für eine Erweiterung ein neues Gelände gesucht werden. 1975 wurde der neue Standort, direkt neben der Autobahnabfahrt Dornbirn-Süd, in Betrieb genommen, der Name im folgenden Jahr auf "Dornbirner Messe" geändert.

Der ständig steigende Raumbedarf der Messe führte in den folgenden Jahren zu weiteren Hallenneubauten. Zuletzt hat sich das Messeareal immer mehr zu einem Sportzentrum entwickelt. Mehrzweckhallen werden außerhalb der Messezeit als Sporthallen genutzt, auch das Sportgymnasium Schoren ist hier untergebracht.

Verkehrsgeschichte schrieb die Dornbirner Messe durch die Einführung des so genannten "Messe-Express". Mit Autobussen wurden Interessierte aus fast allen Regionen Vorarlbergs und auch aus der Schweiz nach Dornbirn gebracht.

Seit 1976 findet die so genannte Frühjahrsmesse statt. 1995 erhielt die Dornbirner Messe mit ihrem neuen Namen "Herbstmesse" zugleich auch einen neuen Termin. 1999 kam das so genannte Messestadion dazu, das gleichzeitig auch als Eishalle dient und 2006 wurde das neue Wirtschaftszelt fertig gestellt.  Die Innovationskraft der Messeleitung wird durch neue Messen wie die Fachmesse „Gloria“ für Kirchenausstattung, die „intertech“ für Technologie, die „PREVENTA“ für Arbeitsschutz, die „Inter-Cura“ für Pflege und Reha sowie die „art bodensee“ bewiesen. Die Bedeutung der Dornbirner Messe für die Entwicklung der Stadt und auch der Region ist mittlerweile unbestritten. Wie sehr sie sich weit über Vorarlberg hinaus einen Namen gemacht hat, zeigt die stets prominent besuchte Eröffnung, die eine Plattform für zahlreiche Wirtschaftsgespräche bietet.

Zurück

Autor:

Werner Matt

Literatur:

MATT Werner: Zuerst das Notwendige... Dornbirn von
1945 bis 2000. In: Werner Matt, Hanno Platzgummer (Hrsg.):
Geschichte der Stadt Dornbirn, Band 2, 2002, S. 316f

Link:

Dornbirner Messe