Maria Wieland (1904 – 1944)

Musiklehrerin

Maria Wieland (geb. Gunz, 24.2.1904 – 5.12.1944), Haselstauderstr. 14: Die Musiklehrerin heiratete am 19.4.1937 in Dornbirn Josef Wieland.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten gehörte ihr Mann der Widerstandsgruppe „Aktionistische Kampforganisation“ um Arthur Sohm an. Im Jänner 1940 wurde ihr Mann durch die Gestapo verhaftet. Maria Wieland wurde ebenfalls durch die Gestapo vernommen. Nach sechs Verhören und Misshandlungen durch die Gestapo war sie derart zerrüttet, dass sie Mitte 1944 in die Innsbrucker Nervenklinik eingewiesen und dort kurz darauf zu Tode gebracht, „abgespritzt“, wurde (angebliche Todesursache: allgemeine Schwäche und Lungenentzündung).

Maria Wieland wird auf dem 1993 errichteten Gedenkstein für Opfer des Nationalsozialismus vor dem Stadtarchiv/Stadtmuseum namentlich erwähnt und 2012 wurde nach ihr der Maria-Wieland-Weg benannt.

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Autor:

Werner Matt

Literatur:

PICHLER Meinrad: Nationalsozialismus in Vorarlberg, 2012.S. 325

Link:

Lexikon „Verfolgung und Widerstand in Vorarlberg 1933-1945“