Autor:

Harald Rhomberg

Volksschule Haselstauden

Bereits vor 1800 wurde an der Haselstauderstraße am Standort der heutigen Schule ein einstöckiges Schulgebäude errichtet.1820 wurde ein zusätzliches Stockwerk darauf gebaut und von nun an zweiklassig geführt.

Doch mit der Zeit genügte das Schulhaus für die wachsende Zahl an Schülern nicht mehr. Das Dorf Haselstauden umfaßte zu dieser Zeit ungefähr 100 Wohnhäuser. Zum Schulsprengel gehörten auch noch die im Dorfer Viertel liegenden Parzellen Fischbach, Kehlen, Unterfallenberg und Stüben.

Die Haselstauder Schülerzahl betrug im Jahr 1873 184 Schüler/innen. Die anderen Schulen am Haselstauder Berg Hauat zählten im selben Jahr 46 und Winsau 26 Schüler.[

So wurde von der Gemeinde Dornbirn der älteste Teil des noch heute bestehenden Schulhauses mit drei Schulklassen errichtet, das am 30.11.1874 feierlich bezogen werden konnte (siehe beiliegender Artikel des Gemeindeblattes vom 6.12.1874). Die alte Schule wurde daraufhin abgerissen.

1903 Beschluß zur Erweiterung des Volksschulgebäudes an der Nordseite mit drei Klassenzimmern und einer Turnhalle. 1906 war der Bau fertiggestellt. Aufgrund der Errichtung des SOS Kinderdorfes auf Knie und der damit höheren Schülerzahl wurde 1964/65 wiederum eine Erweiterung der Schule (vier Klassenräume, eine Schulküche für Mädchen sowie ein größerer Raum für Schulveranstaltungen und Elternversammlungen) ausgeführt.


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Josef und Manfred Huber