Autor:

Josef Huber

St.-Martin-Brunnen

Mit Steinsäulen sind nur wenige Brunnen in Dornbirn ausgerüstet.Sie zählen daher zu den schönsten. Der Martinsbrunnen am Marktplatz (auch Platzerbrunnen genannt) hat schon früh eine Entwicklung erfahren, die sich viele Brunnengenossenschaften heute wünschen: Übernahme des Brunnens durch die Stadt. Schon am 30.April 1928 wurde die St.Martins-Brunnen-Genossenschaft aufgelöst und in das Eigentum der Stadt übergeführt, die am S.Dezember 1932 ein Viehtränkeverbot erließ, was nur all» zu verständlich war, befindet sich dieser Brunnen doch am zentralsten Platz der Stadt.
Die Übernahme des St.Martins-Brunnens durch die Stadt ging Hand in Hand mit der Eröffnung des städtischen Wasserwerkes 192?. 2ur Erinnerung an dieses weitblickende Projekt, das der Stadt die erste Wasser¬leitung bescherte, wurde der Rathausbrunnen vor dem alten Rathaus mit der Inschrift " Wasserwerk 1927" errichtet. (Bild linke Seite.)
Längst aus dem Stadtbild verschwunden ist
Brunnen . Er stand bei der Einmündung der Klostergasse in die Riedgasse vor dem sogenannten Berger-Haus, das 1929 abbrannte.


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Quelle:

Dokumentationssammlung
Josef und Manfred Huber