Die Hauskapelle im Haus der Kreuzschwestern

Den Mittelpunkt der schlicht eingerichteten Hauskapelle bilden Volksaltar und Tabernakel, in dem sich das Allerheiligste befindet. Erwähnenswert ist auch eine Marienstatue aus der Schnitzereischule Elbigenalp.
Die Erbauung des Schwesternheimes erfolgte im Jahre 1935 nach einem Plan von Architekt Fleisch. Der Wunsch der Schwestern nach einer Kapelle war groß, deshalb ersuchte das Mutterhaus des Ordens um Bewilligung zur Einrichtung einer Kapelle an. Der Bau des Hauses verursachte jedoch relativ hohe Kosten, sodass auf die Ausstattung der Kapelle vorerst noch verzichtet werden musste. Ein Jahr später, am 24. Dezember 1936, konnte die Hauskapelle aufgrund einer größeren Spende fertiggestellt und von Dekan Dietrich eingeweiht werden.
Nach einem Erlaß von Papst Pius X. vom Jahre 1908 durfte in einer solchen Kapelle auch das Allerheiligste aufbwahrt werden, sofern die Gemeinschaft aus mindestens fünf Schwestern bestand. 1954 wurde dieser Erlaß dahingehend geändert, dass dies auch erlaubt ist, wenn weniger als fünf Schwestern im Heim sind.
In den Jahren 1938 bis 1945 mussten die Kreuzschwestern ihr Heim verlassen und damit auch das Kapellchen räumen. Sie konnten es erst im Mai 1945 wieder beziehen.
Im August 1969 erfolgte dann eine Umgestaltung der Hauskapelle. Dabei wurde unter anderem auch der Hochaltar durch einen einfachen Volksaltar ersetzt.

(Auszug aus dem Büchlein "Kapellen und deren Geschichte im Raume Dornbirn" von Elisabeht Mäser)


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Bild:

Dokumentationssammlung
Josef und Manfred Huber