Kapelle Jennen

Auf dem Plateau der Parzelle Jennen erhebt sich in freier Lage die Bergkapelle Mariahilf.
Charakteristisch für die Kapelle in Jennen ist der runde Abschluß des Kapellenschiffes. Die Sakristei auf der Evangelienseite wurde erst später angebaut. Der Innenraum des Kirchleins wird durch seine besondere Einfachheit geprägt. An die Stelle des im romanisierenden Stil ausgeführten Hochaltar trat 1975 ein Volksaltar. Das alte Altarblatt finden wir heute noch in der Apsis der Kapelle.

An der Stelle der jetzigen Kapelle stand schon früher ein kleineres Kirchlein. 1857 suchte der Haselstauder Patger Wendelin Franz Pfanner beim Generalvikariat Feldkirch um die Genehmigung für den Bau einer größeren Kapelle an. Nach Klärung der Finanzierungsfragen erteilte Weihbischof Georg die Erlaubnis zum Bau einer Kapelle im Ausmaß von 40x80 Fuß in  Jennen am Haselstauderberg. Am 25.11.1858 konnte in Jennen schon die erste hl. Messe gefeiert werden.

Auch die Kapelle in Jennen wurde im Laufe ihres Bestehens einige Male renoviert. Hervorzuheben ist dabei besonders die Restauration durch den späteren Bürgermeister Engelbert Luger im Jahre 1900. 1929 wurde die alte Kapelle erstmals mit einer elektrischen Beleuchtung ausgestattet. In der Zeit von 1975-1977 waren größere Renovierungsarbeiten notwendig, wobei das Dach, der Boden, die Fenster und die Bänke erneuert wurden. Gleichzeitig ersetzte man den Hochaltar durch den Volksaltar.
1989 wurden in der Kapelle die elektrischen Anlagen überholt und ein elektrisches Läutwerk installiert.


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Bild:

Dokumentationssammlung
Josef und Manfred Huber