Autor:

Anton Ulmer

Kirche Maria Heimsuchung - Ausstattung

Die heutige Kirche wurde nach Plänen des Dornbirner Baumeisters Sigmund Hilbe 1792/93 errichtet
Die Deckengemälde gehen auf Alois Keller aus Pfronten zurück und wurden von ihm 1828 vollendet. Im Chor ist das „Letzte Abendmahl“, im Schiff die „Himmelfahrt Christi“, über der Empore „Mariä Heimsuchung“ und an den Stichkappen des Chores sind die vier Evangelisten dargestellt. Die Fresken Kellers wurden bei der Restaurierung 1896/98 von Jacob Bertle aus Schruns überarbeitet. In diesen Jahren wurde auch die heute noch erhaltene Dekorationsmalerei durch Engelbert Luger, dem späteren Dornbirner Bürgermeister, ausgeführt. Weitere Innenrestaurierungen fanden wiederholt statt, so 1951 und 1985/87. Einer Gesamtrestaurierung wurde die ganze Kirche in den Jahren 2004 bis 2007 unterzogen.
Dem Kirchenpatrozinium entsprechen auch die Inhalte der Glasgemälde der Fenster im Chorraum. Sie zeigen links die Verkündigung und rechts die Heimsuchung. Sie wurden 1857 unter dem damaligen Expositus Wendelin Pfanner eingebaut. Er wurde als der Gründer und spätere Abt des Missionsordens von Mariannhill in Südafrika bekannt.
Der Hochaltar mit barockem Aufbau stammt aus dem Kloster Thalbach in Bregenz. Das Altarbild wird wechselweise von einem Mariahilfbild nach Lukas Cranach oder einer Herz-Jesu-Statue gebildet. Am linken Seitenaltar wird eine Kopie von „Maria von der immerwährenden Hilfe“ nach dem Bild in der Redemptoristenkirche S.Alfonso in Rom verehrt. Das Altarbild des rechten Seitenaltars ist aus der Hand des aus Mergentheim stammenden und für einige Zeit in Bregenz lebenden Maler Matthäus Zehender 1658 gemalt und stellt den hl. Josef mit dem Jesuskind dar.

Siehe auch: Maria Heimsuchung - Baugeschichte, Maria Heimsuchung - Architektur u. Maria Heimsuchung - Geschichte


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