Mammutbaum im Gütle

Mit einer Höhe von 41 m und einem Stammdurchmesser von 1,55 m ist dieser monumental in der Talmitte stehende mächtige Baum, dessen Alter mit ca. 90 Jahren angenommen wird, so geschickt gepflanzt, dass er dort, wo die Besucher des Rappenloches vorbeigehen, eine kunstvolle Überhöhung des Landschaftsbildes darstellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der älteste Felsblock von Dornbirn

Knapp unter der Einmündung der Gunzenach liegt am rechten Ufer der Dornbirnerach ein gewaltiger Granitblock ("Habkerngranit") mit groben roten Feldspatkristallen. Lange Zeit war er für erratisch, für einen Findling gehalten worden. Der eiszeitliche Rheingletscher hätte ihn aus Graubünden hierher transportiert. Diese Granitart ist aber so ungewönlich und der Felsblock zeigt eine so völlige Zurundung, die nur durch Millionen Jahre lange Verwitterung entstanden sein kann, dass nach einer besseren Erklärung gesucht wurde. Wahrscheinlich ist der Block aus dem nahen Flyschgestein herausgewittert und in die Ach gerutscht, nachdem er die ganze Erdneuzeit als alter Fremdling gewesen war. Schon lange vor der Alpenbildung muß er von einem alten, fernen Festland in einen Tiefseegraben geglitten sein, wo er bald von Schlamm bedeckt wurde, der seinerseits später zum Flyschgestein verfestigte. Ein sehr ähnlicher, kleiner Block wurde auch bei der Talstation der Karrenseilbahn in der Ach gefunden. Heute steht er im Rathauspark und trägt das Standschützendenkmal.

Quelle:

Dornbirner Gemeindeblatt 22. August 1986 Nr.34, 114. Jahrgang

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