Autor:

Egon Moser

Bildstöcke rings um Kehlegg

Der alte Standort des alten Bildes war am Waldrand rund 5 m oberhalb des alten Badweges. Es führten einige Tritte den Hang hinauf. Im Innenraum war ein kleiner Altar mit einer wertvollen Marien-Statue. Davor eine Bank zum Knien. Heute steht auf dem Platz das Wohnhaus von Markus und Ulli Büsel.

Als anno 1923 der neue Badweg erstellt wurde, war das Bild schlecht erreichbar im Sommer durch hohes Gras, im Winter durch Schnee.

Da später Franz Josef Winder (d’Hoadar) einen Platz zur Verfügung gestellt hat, hat das Bild einen günstigen Standort erhalten.(siehe Foto). Als 1976 die Enkelin von Winder an dem Platz ein Wohnhaus erstellte, wurde das Bild leider abgebrochen. (Schade) Die Statue fand dann in der neuen Kirche einen würdigen Platz.

Der Bildstock stand wie Ferdinand Streitler berichtet am alten Badweg oberhalb der Straße, heute Haus Markus Büsel Nr 128. Der Bildstock war umzimmert und im Innenraum mit einem Gebetsstuhl ausgestattet. Im Zuge des  Neubaues der  Badstrasse wurde dann 1925 der Bildstock bildt auf den Boden des Josef Winder verlegt. Vor dem heutigen Haus von Herlinde Fiel Kehlegg Nr. 85.

1954 entdeckte das Denkmalamt im Bildstock bildt die wertvolle geschnitzte Madonna und hat sie bei Restaurator akad. Maler Andreas Amann in Schlins 1955 kunstvoll renoviert.

Die Madonna mit Kind wird der Werkstatt Hans Multschers zugeschrieben und dürfte um 1470 entstanden sein.

Der neue Platz dieser kunstvollen Mutter Gottes war fort an in der alten Kapelle. Die Gipsmadonna der Kapelle wanderte in das Bild .

Diesen Bildstock pflegte liebevoll Rosa Lenz und ist unter Pfarrer Jakob Fussenegger infolge Baulichkeiten entfernt worden.


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Der Bildstock Bild auf dem Grundstück Winder mit der wertvollen Madonna