Autor:

Albert Bohle

Achmähder, VI.

Ein Stück oberhalb der Brücke der Höchsterstraße über die Autobahn erschließt die „Achmähder"-Straße einige in den letzten Jahrzehnten neu angelegte Bauernhöfe im westlichen Vorland der Ache. Dieses wurde schon 1624 unter dem Namen „Achmähder" urkundlich erwähnt.

Der Name „Mähder" ist ein Bestandteil vieler unserer Flur- und Straßennamen. Bei „Mähdern" handelt es sich um ursprünglich für die Viehzucht verwendete Weide- und Heuflächen zwischen den als Ackerland dienenden Fluren um das Dorfzentrum und den sich nur für die Streuegewinnung eignenden Feuchtgebieten im Weitried. Zunächst überwiegend genossenschaftlich genutzt, gingen sie – seit dem Spätmittelalter allmählich, endgültig Anfang des 19. Jahrhunderts – vielfach in Privatbesitz über und wurden als solche eingezäunt. Als „Sähmähder" wurden sie allenthalben entwässert und intensiv bewirtschaftet.

KALB 1984, 15, 48; KALB 1988e; KALB 1995, 74

 

 

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Literatur:

Beiträge zur Stadtkunde Dornbirner Schriften 41 Dornbirner Straßennamen S. 60, Dornbirn 2012