Autor:

Albert Bohle

Dornachgasse, IV.

Die „Dornachgasse“ durchquert die große Kornflur Haselstaudens, die lange Zeit genossenschaftlich bebaut wurde. Sie zweigt oberhalb der Haselstauder Hauptschule von der „Stiglingerstraße“ ab und mündet in die „Feldgasse“. Vermutlich musste in diesem Gebiet Ackerland von Dorngestrüpp – möglicherweise auf dem Gemäuer eines einstigen Meierhofes – gerodet werden. Die Nachsilbe „ach“ deutet nicht auf eine (dort nie verlaufende) Ache, also einen Flusslauf hin, sie ist – wie etwa bei „Haidach“ oder „Sala“ – eine mundartliche Abstraktbildung für eine starke Verbreitung einer Pflanze.

GV 21.5.1902, 11. 3.; ZEHRER 1991, 155

 

 

Zurück

 

 

Aktueller Stadtplan

Literatur:

Beiträge zur Stadtkunde Dornbirner Schriften 41 Dornbirner Straßennamen Dornbirn, 2012