Autor:

Albert Bohle

Haselstauderstraße, IV.

Die „Haselstauderstraße“ schließt bei der Einmündung der „Gerberstraße“ an die „Dr.-Anton-Schneider-Straße“ an. Sie führt durch die Mitte Haselstaudens bis zur Grenze von Schwarzach. „Haselstauden“, der Name des 4. Bezirks, taucht erst 1527 auf, die ältere Bezeichnung „Stiglingen“ dagegen schon 1249. Der Siedlungsschwerpunkt lag zunächst wohl am Fuße der Anhöhen, dem „Stigliberg“. Das neue Zentrum wurde dann vermutlich nach dem starken Haselbuschbestand am Dorfbach genannt. Eine Kapelle entstand dort 1681, 1790 wurde der Kirchweg zur Straße ausgebaut. Die jetzige Kirche „Maria Heimsuchung“ (Baumeister Sigmund Hilbe) entstand 1792/93; selbständige Pfarrei wurde Haselstauden erst 1941.

GV 18.5.1910, 6. 4.; DGBL 20.7.1879, 323; ALBRICH 1988; KALB 1984, 92-99; ZEHRER 1991, 149

Aktueller Stadtplan

Literatur:

Beiträge zur Stadtkunde Dornbirner Schriften 41 Dornbirner Straßennamen Dornbirn, 2012