Autor:

Albert Bohle

Im Stampf, III.

Eine „Stampf“ war eine Art von Mühle, in der vor allem Eichenrinde für die Gerbereien für das Lederhandwerk zerstampft wurde. Eine solche, vom „Bantler Bach“ angetriebene „Stampf“ befand sich bis ins 19. Jh. im   „Eulental“ unterhalb des „Rombergs“, wo jetzt die kleine Straße eine Häusergruppe nördlich des Weppachs erschließt. Von anderen „Stampfen“, in denen u. a. auch Knochen für die Zubereitung von Leim oder Seifen oder für die Düngung zerstampft wurden, ist auch in Mühlebach schon im 14. Jh. und 1557 die Rede.

STR 15.6.1954, 7. 3. d; KALB 1984, 32 f.; KALB 1988c; VOGT 1993, 69

Aktueller Stadtplan

Literatur:

Beiträge zur Stadtkunde Dornbirner Schriften 41 Dornbirner Straßennamen Dornbirn, 2012