Autor:

Albert Bohle

In der Enz, I.

Von der Gechelbachbrücke zweigt die Straße „In der Enz“ ab und mündet nach einem Bogen in die „Gütlestraße“. Für die Dornbirner ist „die Enz“ im weiteren Sinn zu einem Erholungsgebiet geworden: dazu gehören das schöne Waldbad (eröffnet 1939), der Campingplatz, die Talstation der Karrenbahn (seit 1956, gründlich erneuert 1996) beim früheren Schießstand, nicht zuletzt der Empfangsplatz für das Mitte September von den Alpen heimkehrende Vieh. Der Name „Enz“ wurde bis ins 18. Jh. als „Erz“ geschrieben und erwähnt; er geht wohl auf einen Standort der Erzverarbeitung im ausgehenden 16. Jh. zurück.

GV 18.5.1910, 6. 4.; KALB 1984, 26, 29; TSCHAIKNER 2002, 155

Aktueller Stadtplan

Literatur:

Beiträge zur Stadtkunde Dornbirner Schriften 41 Dornbirner Straßennamen Dornbirn, 2012