Autor:

Albert Bohle

Wallenmahd, II.

Das „Wallenmahd“ ist eine ausgedehnte Flur nahe der Grenze zu Hohenems zwischen der Eisenbahnlinie, dem Gebiet von „Haslach“ und dem „Breitenberg“. In einem Urbar des Landsknechtsführers Merk Sittich von Ems (1466-1533) wird ein „Walchsmahd“ genannt; auch begegnet der Familienname „Walch“ immer wieder in Urkunden dieser Zeit. Der gleichnamige Teil der Bundesstraße von der „Arlbergstraße“ bei der Einmündung der „Schweizerstraße“ bis zur Hohenemser Ortsgrenze hat zwar nach verbreiteter Ansicht seinen erstmals 1530 erwähnten Namen von dort angeblich noch lange nach der Landnahme der Alemannen siedelnden „Walen“, d. s. die Rätoromanen. Eher dürfte er jedoch auf einen Grundeigentümer namens „Walch“ zurückgehen. In der Schule „Wallenmahd“, 1970 an der „Bachmähdle“-Straße gebaut und 2011 samt dem Kindergarten grundlegend erneuert, erhielt die gesamte Flur einen Mittelpunkt.

DGBL 8.6.1879, 269; KALB 1984, 16, 24; KALB 2010, 60

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Literatur:

Beiträge zur Stadtkunde Dornbirner Schriften 41 Dornbirner Straßennamen Dornbirn, 2012